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Urlaub - wie funktioniert das?

 

Jetzt ist er da, der große Sommerurlaub und unsere Erwartungen sind hoch. Wir haben uns ordentlich ins Zeug gelegt in den letzten Wochen, um alles zu erledigen. Jetzt sind vor allem wir selbst ordentlich erledigt. Erholung ist dringend nötig und es wäre wirklich praktisch, wenn es für uns Menschen auch diese Power Banks gäbe, mit denen wir unsere Smartphones in rasanter Geschwindigkeit aufladen können. Zeit ist immer knapp und es wäre doch sehr praktisch, wenn wir Energie auch in zehnfacher Geschwindigkeit tanken könnten. Vielleicht hegen wir manches Mal sogar die Erwartung, das zu können, wenn wir am dritten oder vierten Tag des Urlaubs diese innere Unzufriedenheit spüren: „Verdammt nochmal wo ist sie denn jetzt, diese Erholung?! Ich kann immer noch nicht abschalten!“.

 

Dabei haben wir Menschen ein viel genialeres Auflade-Modul vorinstalliert (ist für jeden von uns im Lieferumfang enthalten), als es für Smartphones zu kaufen gibt! Klar, brauchen wir zur Energiegewinnung Essen und Trinken. Und schlafen müssen wir – das vergessen wir ja gern. (s. Blog Post "Schlafen ist cool!") Aber darüber hinaus brauchen wir keinerlei externe Ressourcen; keine externe Stromversorgung, von der wir zum Auftanken abhängen. Was wir brauchen sind genau zwei Dinge: Bewegung und Entspannung! Dafür müssten wir eigentlich noch nicht mal in den Urlaub fahren. Damit könnten wir uns auch zu Hause versorgen. Leichter ist es aber zugegebenermaßen in der Ferne, wo einen nicht die Wäsche, das Putzen, der heimische Renovierungsbedarf, … von der gesuchten Entspannung ablenkt.

 

Mein Tipp für Dich, wenn Du ausgepowert und gestresst im Urlaub ankommst: Investiere ein paar bewusste Überlegungen, womit Du Deine Urlaubstage wirklich für Dich erholsam gestalten willst. Bist Du mit Familie unterwegs? Dann ist es besonders wichtig, ganz klar zu wissen, was Du brauchst, denn sonst passiert ganz viel Anderes bevor Du überhaupt an Deine eigenen Bedürfnisse gedacht hast.

 

Fangen wir mit der Bewegung an. Ohne Bewegung können die in unserem Blut angereicherten Stresshormone nicht abgebaut werden. Wir können gar nicht so lange in der Hängematte schaukeln, bis das ohne Bewegung passieren würde. Also: Wie ist Dein Fitness-Level? Zieht es Dich eher in den Pool für ein paar Bahnen oder auf den Tennis-Platz? Oder bist Du eher der Lauf-Typ? Ganz egal, Hauptsache, Du kommst in Bewegung. Du hast länger keinen Sport mehr gemacht? Das macht nichts – Ich rate Dir, mit dem sogenannten "Minimum Baseline" Prinzip von Brooke Castillo (s. Podcast von Brooke Castillo, Episode No. 209, z. B. hier auf Youtube) wieder reinzukommen. Was ist die Einheit an Bewegung, die Du Dir selbst jeden Tag versprechen kannst? Drei Bahnen im Pool? Oder zehn Minuten Walking am Strand? Du denkst, „na, da würde ich sicher auch mal mehr schaffen!“? Das ist ok, aber versprich Dir selbst nur das an Bewegung, was Du wirklich halten kannst. Überfordere Dich nicht. Jeden Tag locker in Bewegung zu sein wird sich immens auf Dein Stressempfinden und Dein Erholungsgefühl auswirken. Ganz zu schweigen von der Zufriedenheit mit Dir selbst, wenn Du Dein Versprechen an Dich selbst hältst.

 

Damit entspannt es sich dann auch viel leichter. Wir wissen alle, dass Entspannung nicht auf Knopfdruck zu haben ist. Da dürfen wir es im Urlaub mit Christine Nöstlinger’s Franz halten, der Ferien vor allem toll findet, weil man da nichts müssen muss (z. B. hier bei Amazon - ein Hit für alle Fünf- bis Fünfundneunzigjährigen). Das vergessen wir oft. Im Urlaub gilt: Nichts muss, alles kann. Und damit darfst Du Dich treiben lassen und in schönen Momenten ganz präsent sein und Dein JETZT genießen.

 

Ich wünsche Dir JETZT einen wunderbar erholsamen Urlaub!

 

 

 

Photo by MacKenzi Martin on Unsplash

 

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