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Frohes Neues: Mit einer Pause beginnen!

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Dir mit dem ersten Blog Post in diesem neuen Jahrzehnt! In der vierten Woche dieses frischen Jahres darf man das noch wünschen – denke ich. Wie geht es Dir mit diesem neuen Jahr? Fühlt es sich für Dich noch neu an und voller Möglichkeiten? Oder hat der Alltag mit all seinen guten und nicht ganz so guten Gewohnheiten schon komplett übernommen? Fühlt sich der Beginn von 2020 an wie das Ende von 2019?

 

Du hattest doch im Dezember sehnsüchtig Erholung herbei gesehnt und Dir fest vorgenommen, Stress im Alltag zu reduzieren. So geht es jedenfalls der Mehrheit von uns ambitionierten Teilnehmern unserer Leistungsgesellschaft. Jetzt ist die besinnliche (wirklich?) Weihnachtszeit vorbei und der neubeginn-freundliche Jahreswechsel passiert – und? Dein Leben läuft nicht minder schnell und stressig. Mist! Wo liegt der Fehler?

 

Dazu habe ich heute eine Idee für Dich. Vorerst möchte ich nur noch anmerken, dass Du Dich nicht zu arg grämen solltest oder sogar mit Dir selbst schimpfen. Links und rechts von uns gehört ein dauerhaft hoher Stress-Pegel zur Realität, in der wir leben. Die Kollegen hetzen in die Weihnachtszeit, die Nachbarn haben Freizeit-Stress zwischen den Jahren und die Freunde haben sich auch vorgenommen, wieder mehr Sport zu machen, mussten aber diese Woche schon absagen, weil die Chefin Projekt-Ergebnisse sehen wollte. Wenn alle so unterwegs sind, ist es schwierig es anders zu machen. Aber genau dazu möchte ich Dich heute einladen.

 

Der Startschuss für 2020 ist gefallen. Alle sind losgesprintet als ob das Jahr eine 50 m Distanz wäre. Tatsächlich ist es ein Marathon mit Staffel- und Cross-Lauf-Elementen – mit Berg-Etappen, Versorgungsstationen und Erholungsmöglichkeiten als Add-On. Wie wäre es also mit etwas Pacing? Mit einer Besinnung auf Dein ganz eigenes Tempo und Deinen Rhythmus? Wie wäre es mit einer Erinnerung an Deinen Stil und vor allem an Dein Ziel? Du hast dieses kurze Innehalten, diese Reflexion wie Du 2020 gestalten möchtest, bisher vergessen? Macht ja nichts. Wir sind auf der Langstrecke, Du kannst das einfach nachholen. Gerade wenn Dein Alltag schon wieder richtig Fahrt aufnimmt:

 

Gönne Dir eine sacred pause. Diesen passenden Begriff übernehme ich sehr gerne von meiner sehr geschätzten Kollegin Karin Rozell in den USA, die mich immer wieder als Expertin mit Schlagwörtern wie less, but better, peace and plenty oder small is the new big inspiriert. Wie geht das mit dieser heiligen Pause?

 

Du nimmst Dir etwas Zeit (soviel wie nötig reicht, es muss nicht unbedingt so viel wie möglich sein) und reservierst sie nur für Dich. Zwei Tage? Sind sicher gut, aber vielleicht auch zu viel gewollt. Auch zwei Stunden sind sehr wertvoll.

  • Nimm ein Notizbuch zur Hand und halte ein paar Gedanken zu den folgenden Punkten fest:
  • Reflektiere, was in 2019 gut war. Was hast Du gelernt und wo hast Du Dich persönlich und beruflich weiterentwickelt?
  • Was waren Deine persönlichen Gewinne, Geschenke, Erfolge in 2019 in Deinen Beziehungen, Deiner Elternschaft, Deiner Partnerschaft, Deiner Zeit?
  • Denke auch über die Enttäuschungen des letzten Jahres nach. Was hat Dich immer wieder belastet und wovon möchtest Du in 2020 weniger haben? Hallo Ehrlichkeit und Demut.
Mit diesen Reflexionen machst Du Dir selbst ein Geschenk. Du sortierst Deine Gedanken und machst den Blick frei auf das, was Dir wirklich wichtig ist. Das ist die Grundvoraussetzung, um Deine Zeit sinnvoll managen zu können. Und mit dieser Ahnung von einem 2020, das besser oder noch schöner wird als das letzte, darfst Du Dir in Anbetracht der vielen, vielen Zeit die dieses Jahr für Dich bereit hält und der vielen Gestaltungsmöglichkeiten die nächste wichtige Frage stellen:
Was ist der EINE nächste Schritt, der für Dich wichtig ist?
Klar könntest Du versuchen, am Wochenende mehr Zeit für die Familie zu haben, Dir unter der Woche morgens immer zehn Minuten nur mit Deinem Kaffee und der Planung Deines Tages zu gönnen und mehr Sport zu machen. Ich vermute allerdings, dass das zu viele Schritte und Veränderungen auf einmal sind. Wir sind Gewohnheitstiere und Veränderung braucht Konzentration, Disziplin und Motivation. Um nicht auf noch mehr achten zu müssen, empfehle ich daher unbedingt, Dir diesen EINEN nächsten Schritt in die richtige Richtung zu überlegen und Dich darauf zu konzentrieren. Lass Dich nicht ablenken. Mache Dir nicht zu viele Baustellen auf einmal auf.
Was ist der EINE nächste, richtige Schritt für Dich?
Hättest Du gern Unterstützung auf Deinem Weg, Leistung und Entspannung für Dich zu vereinbaren?
In meinen Coachings arbeite ich mit Menschen, die es gewohnt sind richtig Leistung auf die Straße zu bringen. Meine Klienten kommen zu mir, wenn sie merken, dass sie die Leistung mit Entspannung kombinieren müssen, um leistungsfähig und auch sie selbst zu bleiben.
Du kannst ganz einfach herausfinden, ob das der eine nächste, richtige Schritt für Dich sein könnte. Buche Dir eine unverbindliche (und kostenlose) Kick-Off Session und wir sprechen über Deine Themen und wie ich Dich unterstützen kann.

 

Photo by Izzati Al Basori on Unsplash

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